Veranstaltung // Auftakt der Zero Emission Park Workshopreihe

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Veranstaltung // Auftakt der Zero Emission Park Workshopreihe

Veranstaltung // Auftakt der Zero Emission Park Workshopreihe

Roman Wolf

Am 14. Mai startete die Workshopreihe der Zero Emission GmbH  „Zero Emission Park – wie können Unternehmen im Industrie- oder Gewerbegebiet gemeinsam Kosten und Energie sparen?“ im Technologiezentrum Wuppertal. Vertreter von Kommunen und Verbänden, Wirtschaftsförderungen, Wissenschaftler, Fachplaner und Unternehmer nutzten die Gelegenheit um zu diskutieren, wie durch Kooperation und Synergien Einsparungen erzielt werden können. Einkaufsgemeinschaften, lokale und regionale Energiekonzepte oder gemeinsame Logistik – es fanden sich viele Bereiche, in denen Unternehmen durch Zusammenarbeit Energie sparen, Kosten senken und Emissionen vermeiden können.

Dass Maßnahmen wie Einkaufsgemeinschaften nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern ganzhaltig nachhaltig sein sollten, machte der Direktor der Group Controlling von Obi deutlich. Laut Arnd Krämer profitiere Obi schon seit einiger Zeit von Einkaufsgemeinschaften für Verbrauchsgüter und achte hierbei auch besonders auf nachhaltige Beschaffung. Eine Möglichkeit zu Kooperationen im Einkauf für Industriegebiete ist  z.B. regenerativ erzeugter Strom, der gemeinsam und damit preiswerter bezogen werden kann. Darüberhinaus sind auch weitergehende Kooperationen im Bereich Energie für Industrie- und Gewerbegebieten denkbar. Zum Beispiel könnten auch ganze Industriegebiete dezentral und regenerativ in einem gemeinsamen Wärmenetz versorgt werden, um das Klima zu schützen und Energiekosten zu senken. Dass es auch im Bereich Logistik sinnvoll ist mit benachbarten Unternehmen zusammenzuarbeiten, machten die Ausführungen von Prof. Grit Walther deutlich. Durch die Schaffung von Logistiknetzwerken in Industrie- oder Gewerbegebieten könne die Transporteffizienz für Unternehmen enorm erhöht werden. Diese Bündelung des Ladungsverkehrs durch gemeinsame Logistik könnte letztendlich Fahrten vermieden, Emissionen verringern und Kosten sparen. Großes Potential bei ca. 25 % Leerfahrten im Frachtverkehr in Deutschland.

Einig waren sich die Teilnehmer, dass es entscheidend ist, ein nachhaltiges Parkmanagement in den Industrie- und Gewerbegebieten zu installieren. Eine „Serviceeinheit“, die Kooperationsmöglichkeiten aufzeigt und die Maßnahmen wie Einkaufsgemeinschaften, gemeinsame Wärmenetze oder Logistiknetzwerke für die Unternehmen im Gebiet organisiert.

Beim nächsten Workshoptermin am 4. Juni diskutieren wir die Entwicklung von Verkehr und Standortqualität in Industrie- und Gewerbegebieten.